Über 40 Dissenerinnen und Dissener hatten sich am Schulzentrum zum Start der beliebten Tour der CDU unter dem Motto: „Dissener Betriebe öffnen sich“ eingefunden. Wolfgang Dettmer, Fraktionsvorsitzender der CDU-Dissen begrüßte die Teilnehmer und freute sich über das große Interesse.

Zunächst erläuterte Sandra Schlie, Vorsitzende des Schulausschusses, die aktuelle Situation der Dissener Schulen. Die Realschule hat vor den Sommerferien ihren letzten Abschlussjahrgang entlassen. In der Hauptschule hatte dieses Ereignis bereits im Jahr 2021 stattgefunden, sodass nun in beiden Gebäuden die Jahrgänge 1-10 der Herrmann-Freye-Gesamtschule unterrichtet werden. Für die bereits in der Planung befindliche Oberstufe der HFG wird es als Übergangslösung eine Containeranlage geben.

Wegen großer Raumnot und stetig wachsenden pädagogischen Ansprüchen ist es notwendig, auch für die Grundschule mehr Räumlichkeiten zu schaffen. Hier berichtete Sandra Schlie von dem im Juni getroffenen Ratsbeschluss, im Bereich des Schulzentrums ein zweites Gebäude für die Grundschule zu schaffen.

Anschließend ging es zum Baugebiet auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses. Josef Diekmann, Vorstand der Dieter-Fuchs-Stiftung, führte durch die zwei Mehrfamilienhäuser, „Henrietten Quartier“ genannt, die von der Stiftung errichtet werden. Es entstehen insgesamt 29 Wohnungen von 50 -100 Quadratmeter. Beide Häuser verfügen über eine Photovoltaikanlage und begrünte Dächer. Die Vermietung erfolgt über BGLO in Alfhausen.

Das gesamte Baugebiet umfasst 48 Grundstücke, davon sind für 38 Bauvorhaben bereits Baugenehmigungen erteilt. Die Vermarktung erfolgt über die OLEG.

Zum Abschluss führte Herr Björn Babbe, Business Manager bei VIRO, durch das Unternehmen am Erpener Kreisel. Schon die Außenanlage beeindruckte, ebenso die modernen Räumlichkeiten. Mit knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden hier Lösungen im Hightech Bereich für viele Zweige der deutschen und europäischen Industrie entwickelt. Die Besucher waren beeindruckt von der ganz offensichtlichen Kompetenz dieses Unternehmens, das in Dissen ein neues Zuhause für die Europa-Zentrale gefunden hat. Bei Kaffee und Kuchen konnten noch viele Fragen beantwortet werden. Fazit eines Teilnehmers „Das hat sich wieder gelohnt. Auf ein neues Dissener Betriebe öffnen sich in 2023 mit vielen spannenden Einblicken hinter die Kulissen unserer Unternehmen hier vor Ort.“

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